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Notkarspitze Ettal ab Ettaler Mühle
 
 Anforderung  Kondition ♦♦♦♦♦  Technik ♦♦♦♦♦
 Höhenangaben  Oberau 659 m,   Ettal 877m,  Notkarspitze 1889 m
 Höhendifferenz  1230 m
 Rundweg  Anfahrt mit der Regionalbahn bis nach Oberau oder mit dem eigenen Kfz bis nach Ettal
 Gehzeit  ca. 7 - 9 Stunden (ab Bahnhof Oberau) zuzüglich Pausen
 Einkehrmöglichkeit  Während des Auf- und Abstieges keine
 Kartenempfehlung Kompass Karten, Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet: Wandern / Rad / Skitouren. GPS-geeignet
 

Der Weg auf die Notkarspitze ab der Ettaler Mühle ist ein recht abenteuerlicher Wanderpfad. Hochgewachsene Wurzeln auf dem Weg sind noch die kleinsten Hindernisse. Große Felsstufen und Kletterpassagen müssen überwunden werden. Der Pfad führt streckenweise an steilen Felswänden und an tiefen Abhängen entlang und misst stellenweise gerade mal 50 cm in der Breite. Trotz der vielen Weghindernisse, eine ganz tolle Wanderroute durch eine malerische Landschaft.

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Kfz Fahrer steuern am besten den Parkplatz an der Ettaler Mühle an. Diesen erreichen wir, wenn wir von Oberau kommend die Ortschaft Ettal durchqueren und gleich nach dem Ortsausgang nach links, in Richtung Reutte Tirol abbiegen. Etwa 100 Meter weiter befindet sich dann der Parkplatz auf der rechten Seite. Wir überqueren die Staatsstraße, gehen auf dem Feldweg über die Wiese bis zur Kläranlage, biegen dort rechts ab und entdecken auch gleich den Wanderweg 262, der hoch zur Notkarspitze führt.

Bahnfahrer nehmen die Regionalbahn bis nach Oberau. (Regionalbahn München - Garmisch-Partenkirchen)  Die Bahnverbindung findest du hier. In Oberau verlassen wir den Bahnhof, überqueren die Münchener Straße, gehen nach links und biegen dann sofort rechts in den Schmiedeweg ein. Wir gehen geradeaus bis zur Hauptstraße, biegen in diese links ein und stoßen nach wenigen Metern auf die Ettalerstraße (B23).  Wir überqueren diese und gehen nach rechts in Richtung Ettal. Nach etwa 200 Metern biegen wir links in die Alte Ettaler Straße ein und befinden uns dann auf dem Fußweg nach Ettal. Nach einem steilen Anstieg müssen wir nochmals die B23 an einer unübersichtlichen Kurve überqueren, erreichen dann aber auch gleich Ettal. Wir durchqueren auf der Werdenfelserstraße, die später in die Ammergauerstraße übergeht, die Ortschaft. Etwa 200 Meter nach dem Ortsausgang biegen wir links auf einen Feldweg ab, der über eine Wiese bis zum Waldrand führt. Hier biegen wir dann rechts auf den Weg entlang des Waldrandes ab. Wir gehen ungefähr noch 250 Meter weiter und entdecken auf der linken Seite den Wanderweg 262, der uns hoch zur Notkarspitze bringt.

 

 

Dieser Pfad ist sehr abenteuerlich, jedoch die Landschaft drumherum ist ein wirklicher Augenschmaus. Rote Farbmarkierungen an Bäumen und Felsen zeigen uns wo es entlang geht. Der Weg  geht steil bergauf und führt über Kletterpassagen, auf denen uns in jedem Fall Trittsicherheit und Schwindelfreiheit abverlangt wird. Im Verlauf geht es durch Wälder, an Felswänden entlang und über blühende Bergwiesen. Auf einer kleinen Zwischenebene angekommen, blicken  wir auf den Nordhang der Notkarspitze, des Ziegelspitz und des Ochsensitz. Über einen steinigen Weg geht es nun zum Endspurt hoch auf den Gipfel. Oben angekommen, bietet sich dem erschöpften Wanderer ein überwältigender Ausblick. Richtung Westen sehen wir auf die Ammergauer Alpen, Richtung Süden auf das Wettersteingebirge und Richtung Osten auf das Estergebirge.

 

Für den Abstieg nehmen Kfz  Fahrer, die ihr Fahrzeug an der Ettaler Mühle geparkt haben, am besten den Weg 264 in östliche Richtung über den Grat des Ziegelspitz und  des Ochsensitz direkt runter nach Ettal. Wie auch bereits beim Aufstieg, schlängelt sich dieser Weg an einem steilen Hang bergab. Im Tal angekommen sind es nur noch wenige Meter in westliche Richtung zum Parkplatz an der Ettaler Mühle.

Bahnfahrer nehmen für den Abstieg am besten den Weg 262 in südliche Richtung. Bei der ersten Weggabelung, gleich nach dem ersten Abstieg, bleiben wir auf dem Weg 262 in Richtung Farchant, Oberau und Ettal. An der zweiten Weggabelung haben wir dann zwei Varianten für den Rückweg zur Auswahl.

Variante A: Wir begeben uns auf den Weg 265 in Richtung Ettal und Oberau und folgen dem Wegverlauf bis zur nächsten Weggabelung. Dann gehen wir auf dem EON-Weg weiter, der uns direkt nach Oberau zum Bahnhof bringt.

Variante B: Wir bleiben auf dem Weg 262 in Richtung Farchant. Dieser mündet auf eine Forststraße.  Wir folgen der Forststraße und biegen nach etwa 200 Metern links ab. Nach weiteren 100 Metern geht nach rechts der schmale Waldweg F6 in Richtung Farchant ab. Dieser Weg bringt uns auf weichem Waldboden zügig und sanft ins Tal. In Farchant gibt es sehr nette und gute Restaurants.  Hier kann man seinen Wandertag bei einem  Abendessen, mit richtig tollem Urlaubsflair, ausklingen lassen. Ab der Bushaltestelle am Maibaum in Farchant (der Maibaum ist von weitem schon zu sehen und ist nicht zu verfehlen) fahren regelmäßig RVO Busse den Bahnhof Oberau und den Bahnhof Garmisch - Partenkirchen an. Inhaber eines Bayerntickets können die Busse ohne weitere Zuzahlung nutzen*.

 

 *Stand Oktober 2009

 

       

Notkar

 

Notkarspitze

 

Ziegelspitz

 

 

 

 

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