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Von Oberaudorf auf den Hohen Fricken über den Oberauer Steg
 
 Anforderung Kondition ♦♦♦♦♦    Technik ♦♦♦
 Höhenangaben Oberau 659 m,    Hoher Fricken 1940 m
 Höhendifferenz 1281 m
 Gehzeit ca. 6 - 8 Stunden zuzüglich Pausen
 Rundweg Anfahrt mit der Regionalbahn oder mit dem Kfz
 Einkehrmöglichkeit Keine
 Kartenempfehlung Kompass Karten, Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet: Wandern / Rad / Skitouren. GPS-geeignet
 

Östlich von Farchant erhebt sich der Hohe Fricken. Der steile Aufstieg über den Oberauer Steg auf den 1940 Meter hohen Gipfel geht schon ganz ordentlich in die Beine. Leider wird der Wanderer während des Aufstieges stets vom Verkehrslärm der B 23 bis hoch zum Gipfel begleitet. Hierfür gibt es ordentlich Punktabzug für diese Route. Aber dennoch ein schöner Wanderweg mit vielen kleinen Schmankerln fürs Auge.

Bahnfahrer fahren mit der Regionalbahn am besten bis nach Oberau. (Regionalbahn München - Garmisch-Partenkirchen).

Die Fahrpläne findest du hier. Wenn wir aus Richtung München kommen, überqueren wir am Bahnübergang in Oberau die Gleise und gehen auf dem Weg an der Loisach entlang in Richtung Farchant, Garmisch-Partenkirchen. Nach etwa 100 Metern erreichen wir eine Brücke und überqueren die Loisach. Gleich hinter der Brücke biegen wir rechts  auf einen asphaltierten Weg ab und gehen weiter in Richtung Farchant, Garmisch-Partenkirchen. Der Weg führt an einem Golfplatz vorbei. Kurz nach dem Golfplatz verlassen wir den asphaltierten Weg und gehen auf dem kleine Wanderpfad, der nach links abzweigt, weiter in Richtung Wald. Dieser Pfad führt uns direkt zum Oberauer Steig.

KFZ Fahrer steuern am besten einen Parkplatz in Farchant, in der Nähe der Bahnhofstraße an. Ab hier geht es dann zu Fuß weiter. Wir folgen der Bahnhofstraße, überqueren zuerst die Bahngleise und nach weiteren 150 Metern überqueren wir die Loisach. Gleich nach der Loisachbrücke biegen wir links in die Frickenstraße ein und folgen deren Verlauf. Wir überqueren die B23 und etwa 300 Meter weiter zweigt dann nach rechts ein kleiner Weg ab. Dieser bringt uns über die Kuhflucht bis zum Oberauer Steg.

 

 

Von nun an geht es schweißtreibend den steilen Weg nach oben. Ein dichter Wald spendet ausreichen Schatten. Nach etwa zwei drittel der Strecke erreichen wir das Frickenkar. Von hier aus geht es nun auf freier Fläche weiter. Oberhalb des Kars teilt sich der Weg. Wir gehen rechts, in südliche Richtung weiter und wandern über einen Grat, der mit Latschensträuchern bewachsen ist, bis zum Gipfel.  Technisch werden an uns keine großen Anforderungen gestellt. Dennoch ist Trittsicherheit Voraussetzung, da der Wanderweg mit hohen Wurzeln und Felsstufen überzogen ist. Insbesondere das letzte Teilstück  bis zum Gipfel erfordert einiges an Geschick, um die Weghindernisse zu übersteigen.

Für den Abstieg gehen wir vom Gipfel aus einfach in südliche Richtung weiter. Der Weg führt über den Ochsenberg und die hintere Esterbergalm zum Predigtstuhl. Dort stoßen wir auf eine Forststraße, biegen in diese rechts ab und gehen in westliche Richtung weiter. Nach etwa 600 Metern zweigt dann nach rechts ein beschilderter Weg ab, der uns nach Farchant bringt. Bahnfahrer können zwar auf der Forststraße bis nach Garmisch-Partenkirchen weiter gehen und von dort mit der Bahn die Heimreise antreten, jedoch zählt diese Forststraße nicht zu den schönen Wanderwegen. Ich empfehle daher, ebenfalls den Weg nach Farchant zu nehmen. Ab der Bushaltestelle am Maibaum (der Maibaum ist von weitem schon zu sehen) fahren regelmäßig Busse die Bahnhöfe Oberau und Garmisch-Partenkirchen an. Inhaber eines Bayerntickets können den Bus ohne weiter Zuzahlung nutzen.* Farchant hat zudem sehr nette und gute Restaurants, in denen man seinen Wandertag, bei richtig tollem Urlaubsflair, ausklingen lassen kann.

*Stand September 09

 

 

 

       

Farchant

 

Hoher Fricken

 

Hoher Fricken

 

 

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