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 Von Lenggries über die Längentalalm auf die Benediktenwand
 
 Anforderung Kondition  ♦♦♦♦♦  Technik  ♦♦
 Höhenangaben Lenggries 679 m,    Benediktenwand 1800 m
 Höhendifferenz 1121 m
 Gehzeit ca. 7 - 9 Stunden zuzüglich Pausen
 Rundweg Anfahrt mit der Bayerischen Oberlandbahn bis Bahnhof Lenggries oder  mit dem eigenen Kfz
 Einkehrmöglichkeit

Hintere Längentalalm (Juni bis September), Brauneckhütte,

Tutzinger Hütte  (je nach gewählter Wanderroute)
 Kartenempfehlung Kompass Karten, Murnau, Kochel, Staffelsee: Das Blaue Land am Staffelsee. Wandern / Rad

Anspruchsvolle und abwechslungsreiche Wanderung. Der Aufstieg zum Brauneck erfordert einiges an Übung, da einige kleinere Kletterstellen überstiegen werden müssen. Für diese Tour ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

 

Kfz Fahrer parken am besten bei den Gilgenhöfen in Lenggries. Diese erreicht man, von Bad Tölz kommend, auf der B13 nach Lenggries. Bei Lenggries der Beschilderung "Lenggries" folgen und auf die Staatsstraße 2574 wechseln. Nach etwa 100 Metern rechts abbiegen und die Isar überqueren. Beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt in die Wegscheider Straße rechts abbiegen. Nach etwa 200 Meter nochmals rechts abbiegen und der Beschilderung Freizeitarena Brauneck / Brauneck-Bergbahn folgen. Am Ende der Straße dann das Auto parken.

 

Bahnfahrer nehmen die Bayerische Oberlandbahn (BOB) bis nach Lenggries. Die Fahrpläne findest du hier. Der Weg vom Bahnhof Lenggries führt nach links die Schützenstraße entlang bis zur Isarstraße. Dort links abbiegen und die Isar überqueren. Am Kreisverkehr abermals links abbiegen und auf der Wegscheider Straße bis zur Beschilderung Freizeitarena Brauneck / Brauneck-Bergbahn weiter gehen.  Dort nach rechts in die Bergbahnstraße abbiegen und bei den Gilgenhöfen nochmals rechts abbiegen. 

 

 

Der Weg führt ein kurzes Stück an einer Fahrstraße ohne Bürgersteig entlang. Von weitem ist das Klettergerüst des Hochseilgarten zu sehen. An diesem geht es links vorbei. Am Ende der Straße beginnt der Weg Nr.13 zum Längental. Gleich zu Anfang geht es auf einem Schotterweg richtig steil den Berg hoch. Nach etwa 700 Meter wird der Weg wieder etwas flacher. Der Schotterweg mündet später in eine Forststraße. Nach etwa einer Stunde Gehzeit, zweigt nach rechts ein leicht  abwärts führender, schmaler Waldweg zum Längental ab. Achtung! Trotz einem gelben Wegweiser Richtung Längental ist dieser Weg leicht zu übersehen.


 

 

 

Im Längental angekommen, ist von weitem schon die Probstwand und der Latschenkopf zu sehen. Der schmale  Pfad mündet auf eine landwirtschaftliche Nutzstraße.  Auf dieser geht es weiter zur hinteren Längentalalm. Diese ist von Juni bis September bewirtet. Von der Almhütte führt die Nutzstraße noch etwa 500 Meter weiter und geht dann in einen schmalen Pfad über. Der Pfad verschwindet gelegentlich zwischen vielen Felsen und Wurzeln. Rote Markierungen an Bäumen und auf den Felsen zeigen den Wegverlauf. Der kleine Gebirgsbach neben dem Wanderpfad muss mehrmals überquert werden. Es sind keine Stege vorhanden. Deshalb ist bei der Überquerung etwas Geschick gefordert. Gelegentlich sind auch hohe Felsstufen mit Drahtseilsicherung zu überwinden. Nach dem ersten Teil des Aufstiegs erreicht man eine kleine Ebene mit einer Hütte. Hier teilt sich der Weg in verschiedene Richtungen. Der Pfad nach rechts, in südwestliche Richtung, führt hoch zur Benediktenwand. Über hohe Felsstufen und einige Kletterpassagen kämpft man sich nach oben. Auf dem Bergrücken angekommen, geht es auf einem steinigen Gebirgspfad in westlicher Richtung weiter bis zum Gipfelkreuz. Trittsicherheit und Shwindelfreiheit sind erforderlich.

 

Für den Abstieg und den Rückweg gibt es mehrere Möglichkeiten.

 

Variante A :  Abstieg wie Aufstieg.

 

Variante B, einfacher aber etwas länger : Auf dem Gebirgspfad in westliche Richtung weiter gehen und  an der Wegzweigung den Weg 455 in nördliche Richtung zur Tutzinger Hütte nehmen. Kurz vor der Hütte nach rechts auf den Weg 456 wechseln, der in östliche Richtung unterhalb der Benediktenwand entlang führt. An der nächsten Weggabelung auf dem Weg 466 in nordöstliche Richtung über die Längentalalm den Rückweg antreten.

Variante C, die längste, aber auch die schönste von allen drei Varianten: Zur Gesamtzeit sollten nochmals 2 Stunden zu addiert werden. Vom Gipfel geht es über den Gebirgspfad über den Grat in östliche Richtung zurück. Der Pfad windet sich über die Acheslköpfe, den Latschenkopf und den Brauneck bis zur Brauneckhütte. Unterhalb der Hütte liegt die Bergstation der Brauneckbahn.  Von dort aus führen zwei Abstiege ins Tal. Die Schotterstraße über die Garlandalm ist die schnellste Variante, jedoch recht mühsam zu gehen. Sie führt direkt zu den Gilgenhöfen, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Der andere Weg über die Kotalm ist etwas länger, dafür aber um einiges sanfter.  Dieser teilt sich gegen Ende nochmals. An der Weggabelung geht es in nördliche Richtung zur Talstation der Brauneckbahn und von dort weiter zu den Gilgenhöfen.

 

 

 

 

       

Benediktenwand

 

Längentalalm

 

Brauneck

 

 
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